Preis-Leistungsvergleiche aus unserer Erfahrung – FUTON_HAUS Schlafsysteme vs „Monstermatratzen“

Sehr oft kommen Besucher zu uns, die u.a. berichten, welche Ausgaben sie im Verlaufe der vergangenen Jahre für sehr bekannte Produkte aus dem Internet und Fachhandel bezahlt haben. Und meistens sind diese Leute sehr enttäuscht, dass der zum Teil drei oder vierfach höhere Betrag in Euro in keiner Weise eine Verbesserung ihrer Schlafergebnisse gebracht hat. Anders gesagt:

Teuer ist sehr oft genauso schlecht oder sogar noch schlechter als günstig/billig gekauft

Nehmen wir mal Aldi Matratzen für 50 DM, in den neunziger Jahren gekauft und 20 Jahre erfolgreich (also mit gutem Schlafergebnis) genutzt. Diese waren sehr hart, aber unvernichtbar. In Kombination mit zusätzlichem Unterbett durchaus okay. Dazu im Vergleich war kürzlich ein Besucher bei uns, welcher zuvor 4500 € für eine Taschenfederkernmatratze 160 × 200 cm bezahlt hat und nach drei Monaten aufgeben musste, weil die Matratze bei über 20 cm Dicke viel zu weich war (auch bei H3).

Vergleich Boxspringbetten für bis zu 4500 € mit FUTON_HAUS Schlafsystem 1200 – 2500 €

Gibt man bei uns viel Geld aus, dann handelt es sich dabei um ein so genanntes FUTON_HAUS Schlafsystem System Talalay:Merino. Mit einem solchen System schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: zum einen kann man riesige Flächen machen, bei denen aber trotzdem die einzelnen Elemente leicht zu bewegen sind. Zum anderen lassen sich unterschiedliche Komfort-Vorstellungen bei durchgehender (!) Liegebreite zweier Schläfer sehr gut organisieren. Und als drittes kann man ein solches Schlafsystem teilen, um auch einmal klassisch japanisch auf Futon-pur zu schlafen. Haben Kunden von uns ein solches System in den achtziger/neunziger/Anfang zweitausender Jahren gekauft, so nutzen diese Leute (wenn sie es breit genug gekauft hatten) solche Systeme bis zu 20 Jahre. Und das mit zufriedenstellendem bis sehr gutem Ergebnis bei über 2/3 bis 4/5 der Zeit (also weitestgehend schmerzfrei und ausgeruht). Intensiv beworbene Boxspringbetten liegen sehr häufig in Preisbereichen zwischen 2500 € und 6000 €, oftmals sogar noch darüber. Was alle diese Systeme niemals erreichen, ist das ursprüngliche schwedische Original, auf dem der Topper eine handgefertigte Rossschweifhaar-Matratze ist – also quasi ein super Bio-Teil! Im Gegensatz zu dem schwedischen Original sind die unteren Polsterblöcke bei den meisten Boxspringbetten viel zu instabil. Wir haben hier schon einer Handvoll Kunden versucht zu helfen, das Beste aus gerade mal 3-6 Monate alten Boxspringbetten stark beworbener Marken zu holen – meistens ein hoffnungsloses Unterfangen. Zusätzlich zu dieser Instabilität kommt noch das Problem der Bettrand-Lage. Ist ein Boxspringbett erstens zu weich und zweitens zu schmal, wird es kein gutes Schlafergebnis für mindestens einen Schläfer in einem Doppelbett geben können. (siehe andere Blogbeiträge auf unserer Seite)

Dicke Matratze bedeutet nicht auch gesund!

Schlimm am typischen europäischen/westlichen Denken ist: lieber zu viel als zu wenig kaufen. Das gilt für Boxspringbetten oder zum Beispiel auch für extrem dicke und ebenfalls sehr teure Naturlatex-Matratzen. Alles in allem kann man das zusammenfassen mit: große Materialverschwendung ohne wirklichen gesundheitlichen Mehrwert. Im Gegensatz dazu kommen 90 % unserer Kunden, welche zum Beispiel Latexkombinationen kaufen, mit maximal 6 cm Naturlatex in Kombination mit Naturfasern aus. Das hat alles in allem nur Vorteile.

Erster Eindruck ist nicht gleich bedeutend mit gesundem Schlafergebnis am Morgen

Leider ist in unseren Köpfen das Verständnis/Unterscheidungsvermögen der Begriffe Komfort/Behaglichkeit/gut liegen verloren gegangen! Das Probeliegen findet bei vielen Leuten auf der Seite statt, weil sehr viele Menschen abends auf der Seite einschlafen. Da soll’s eben gemütlich sein. Gemütlich wird aber leider fast immer mit weich verwechselt. Die meisten Matratzen sind ungemütlich und deshalb müssen sie weich eingestellt werden. Eine Naturfasermatratze ist grundsätzlich fest, kann aber an der Oberfläche sehr gemütlich hergestellt werden. Außerdem kann man auf festen Matratzen (siehe die alte Aldi-Geschichte) mit zusätzlich ein paar Zentimetern Schafwolle wahre Entspannungswunder erzeugen.

Fazit: Entscheidend ist die Wahrnehmung am Morgen und nicht die am Abend

Erst in den Morgenstunden beweist sich es sich, ob der Komfort am Abend tatsächlich gewinnbringend war oder ob eine zu instabile Schlaffläche (weil weich anstelle gemütlich) dazu führte, dass sich Muskeln verspannt haben und der Schlaf infolgedessen weniger tief und deshalb weniger erholsam war.

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